Wie wir zusammenarbeiten
Microservices sind nicht nur eine technische Entscheidung – sie verändern, wie Teams funktionieren. Wir haben gelernt, dass Autonomie wichtig ist, aber ohne Alignment führt sie zu Chaos.
Jeder im Team besitzt bestimmte Services und ist für deren Lifecycle verantwortlich. Das bedeutet: vom Design über die Implementierung bis zum Betrieb. Wir glauben, dass man Qualität am besten versteht, wenn man auch nachts um drei geweckt wird, falls etwas schiefgeht.
Asynchrone Kommunikation bevorzugen
Meetings sind bei uns selten. Die meisten Entscheidungen laufen über schriftliche Proposals, die jeder reviewen kann. Das gibt uns Flexibilität und dokumentiert gleichzeitig unsere Architektur-Überlegungen.
Fehler als Lernchancen sehen
Wenn ein Service ausfällt, machen wir ein Blameless Postmortem. Uns interessiert nicht, wer schuld ist, sondern wie wir ähnliche Probleme in Zukunft verhindern. Daraus sind schon viele unserer internen Tools entstanden.
Technologie-Vielfalt mit Grenzen
Teams dürfen ihre Technologie-Stacks weitgehend selbst wählen. Allerdings gibt es gemeinsame Standards für Observability, Logging und Security. So bleibt die Plattform wartbar, ohne Innovation zu bremsen.
Continuous Learning ermöglichen
Jeden Monat teilt jemand aus dem Team neue Erkenntnisse – sei es eine neue Pattern-Implementierung oder ein interessantes Paper über verteilte Systeme. Manche Dinge übernehmen wir, andere verwerfen wir nach Diskussion.